Spirituelle Quellen

Jedes ACAT-Mitglied ist eine engagierte und verantwortungsbewusste Person,
die aufgerufen ist, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten an den Aktivitäten der Vereinigung zu beteiligen.

Gebete und Texte


Geschichten:

 

1.
Vor langer Zeit lebte in Nordchina ein alter Mann. Sein Haus zeigte nach Süden und vor seiner Haustür ragten die beiden großen Gipfel des Tainang und Wangwu empor. Sie versperrten den Weg nach Süden. Entschlossen machte sich der Alte mit seinen Söhnen an die Arbeit: Sie wollten die Berge mit der Hacke abtragen.
Der Nachbar des alten Mannes sah das und schüttelte den Kopf: „Wie närrisch ihr doch seid“, rief er, „es ist vollkommen unmöglich, dass ihr die gewaltigen Berge abtragen könnt!“
Der alte Mann lächelte weise, dann sagte er: „Wenn ich sterbe, dann werden meine Söhne weitermachen. Wenn meine Söhne sterben, werden die Enkel weitermachen. Die Berge sind zwar hoch, aber sie wachsen nicht weiter. Unsere Kräfte jedoch können wachsen. Mit jedem Stückchen Erde, das wir abtragen, kommen wir unserem Ziel näher. Es ist besser, etwas zu tun, als darüber zu klagen, dass uns die Berge die Sicht auf die Sonne nehmen.“ Und in unerschütterlicher Überzeugung grub der Alte weiter.

 

2.
Die leisen Mächte
In der Stille geschehen die großen Dinge.
Nicht im Lärm und Aufwand der äußeren Ereignisse,
sondern in der Klarheit des inneren Sehens,
in der leisen Bewegung des Entscheidens,
im verborgenen Opfer und Überwinden: wenn
das Herz durch die Liebe berührt, die Freiheit
des Geistes zur Tat gerufen, und sein Schoß zum
Werke befruchtet wird. Die leisen Mächte sind die
eigentlich starken.

Romano Guardini

 

3.

Rabba Susja kommt zum Himmel.
Er hat alle Gebote erfüllt,
Sein Name ist im Buch des Lebens
Eingetragen;
da fragt ihn Gott nach der Stadt
Aus der er kommt.
“Hat sich dort nicht ein
Schreckliches Blutbad zugetragen?”
“Ja es war entsetzlich”
“Hast du dagegen protestiert?” fragt Gott.
Sussja antwortet
“Hätte es denn etwas genützt?”
Gott sagt: “Das weiß ich nicht, aber vielleicht dir?
Vielleicht hätte es dich verändert, Sussja.”

 

4.
Wir gieren nach Macht und Haben.
Wir reißen an uns, was uns nicht gehört.
Wir tragen unseren Kopf hoch
und haben die Sprache des Herzens verlernt.
Wir gehen über Unrecht und Leiden hinweg
und ertränken es in Betriebsamkeit oder Angst.

Täglich umgeben mich Bilder des Schreckens.
Ich sehe auf ein Kreuz.
In der Mitte der Mensch, Christus.
Opfer der Gier nach Macht und Haben.
Wehrloses Opfer von Unrecht und Gewalt.
Die Wahrheit der Liebe in Hass und Angst verkehrt.
Aber aus den Rändern des Kreuzes wachsen Blumen,
grün und rot.
Grün wie die Hoffnung, rot wie die Liebe.
Leben, wo Menschen an den Tod glauben.
Hoffnung, wo nichts mehr hoffnungswert erscheint.
Deine Anwesenheit in scheinbar trost-
und lebloser Abwesenheit.
Selbst wenn es mit deinem Menschen und mit deiner Welt
bis zum Äußersten kommt, glaube ich dir, Gott:
Gewalt und Schrecken sind nicht das Letzte.
Sie warten auf einen neuen Anfang.

Helge Adolphsen.    Minutengebete

 

5.
Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte. 

Martin Niemöller

 

FOLTER  Wislawa Szymborska

Geändert hat sich nichts;
der Körper ist schmerzempfindlich,
muß essen, atmen und schlafen,
unter der dünnen Haut fließt das Blut,
er hat einen ziemlichen Vorrat an Zähnen und Nägeln,
sein Knochengerüst ist brüchig,
die Gelenke sind streckbar.
Das alles wird bei der Folter beachtet.
Geändert hat sich nichts;
der Körper zittert, wie er gezittert hatte
vor der Gründung Roms und nach der Gründung Roms,
im zwanzigsten Säkulum vor, nach Christi Geburt,
die Folter ist, wie sie war, nur die Erde ist kleiner,
und was immer geschieht, ist so, als wäre es gleich nebenan.

Geändert hat sich nichts;
es gibt nur mehr Menschen,
zu den alten Vergehen kamen neue hinzu,
wirkliche, eingeredete, zeitweilige und keine,
aber der Schrei, mit dem der Körper sie büßt,
war, ist und bleibt ein Schrei der Unschuld,
gemäß der ewigen Skala und des Registers.

Geändert hat sich nichts;
außer den Manieren, Zeremonien, Tänzen.
Die Handbewegung derer, die ihren Kopf schützen wollen, blieb die gleiche.
Der Körper windet sich, bäumt sich auf, reißt sich los,
knickt in den Knien zusammen, fällt,
wird blau, schwillt an und speichelt und blutet.

Geändert hat sich nichts;
außer dem Wettlauf der Grenzen,
der Linien der Wälder, Gestade, Wüsten und Gletscher.
In diesen Landschaften streunt unsre Seele,
verschwindet, kommt wieder, mal näher, mal ferner,
sich selber fremd, unbegreifbar,
mal sicher, mal unsicher ihres Vorhandenseins,
während der Körper ist und ist und ist

und weiß nicht wohin.

 

Wer schweigt   

Schon wer schweigt
macht sich
mitschuldig

Wer verharmlost
begeht ein
Verbrechen

Wer die Augen verschließt
dem wird nicht
verziehn

Kann man denn schweigen
von Unterdrückung
kann man denn Folter
verharmlosen
kann man die Augen verschließen
vor Mord? 

(Dietmar Füssel)

 

Alltäglich  Thorsten Hartmann

Den Araber da
der gerade zusammengeschlagen wird
hab ich noch nie gesehen
hat mich noch nie interessiert
die Umherstehenden erzählen
er wohnt schon seit Jahren hier
hab ich noch nie gesehen
hat mich noch nie interessiert
der Schwarze da
der zu helfen versucht
man sagt
dass der schon lang nach Arbeit sucht
hab ich noch nie gesehen
hat mich noch nie interessiert
Der Kampf ist vorbei
der Araber tot
der Schwarze verletzt
das Gyros bestellt

Behandlung erfolgreich abgeschlossen

Er hat immer gesagt
was er dachte und wollte
obwohl es den anderen nicht paßte

Er hat sich manchmal
gefreut wie ein Kind
mitten auf der Straße

Er hat nette Menschen
einfach in die Arme genommen
wo er ihnen begegnete

Er hat geschrien um sich
geschlagen und lange geheult
wenn er verletzt wurde

Er sagt nichts mehr
Er denkt nichts mehr
Er will nichts mehr

Er freut sich nicht mehr

Er nimmt niemand mehr in die Arme

Er schreit nicht mehr
Er schlägt nicht mehr
Er heult nicht mehr

 

Wenn

Wenn Menschen
Menschen bedrohen
weil Sie denken

Wenn Menschen
Menschen verfolgen
weil Sie reden

Wenn Menschen
Menschen einsperren
weil Sie ihre Meinung sagen

Wenn Menschen
Menschen foltern
weil Sie nicht verleugnen können

Wenn Menschen
über Menschen richten
weil Sie standhaft bleiben

Wenn Menschen
Menschen töten,
hinrichten und schlachten

Wenn Du das spürst
Wenn Du Angst hast
weil Du diese Angst hast,
dieses Gefühl

Dann
lebst Du noch
kannst noch etwas ändern,
abwenden!

Worauf warten wir?

Auf eine bessere Welt!
Ein glücklicheres Leben!
Einen wirklichen Frieden!

Solange wir
nur warten
erreichen wir nichts

Wir müssen
heute anfangen
das zu tun
was wir
uns für morgen
erhoffen

Chor der Geretteten  Nelly Sachs

Wir Geretteten,
Aus deren hohlem Gebein der Tod schon seine Flöten schnitt,
An deren Sehnen der Tod schon seinen Bogen strich –
Unsere Leiber klagen noch nach
Mit ihrer verstümmelten Musik.
Wir Geretteten,
Immer noch hängen die Schlingen für unsere Hälse gedreht
Vor uns in der blauen Luft –
Immer noch füllen sich die Stundenuhren mit unserem tropfenden Blut.
Wir Geretteten,
Immer noch essen an uns die Würmer der Angst.
Unser Gestirn ist vergraben im Staub.
Wir Geretteten
Bitten euch:
Zeigt uns langsam eure Sonne.
Führt uns von Stern zu Stern im Schritt.
Laßt uns das Leben leise wieder lernen.
Es könnte sonst eines Vogels Lied,
Das Füllen des Eimers am Brunnen
Unseren schlecht versiegelten Schmerz aufbrechen lassen
Und uns wegschäumen –
Wir bitten euch:
Zeigt uns noch nicht einen beißenden Hund –
Es könnte sein, es könnte sein
Daß wir zu Staub zerfallen –
Vor euren Augen zerfallen in Staub.
Was hält denn unsere Webe zusammen?
Wir odemlos gewordene,
Deren Seele zu Ihm floh aus der Mitternacht
Lange bevor man unseren Leib rettete
In die Arche des Augenblicks.
Wir Geretteten,
Wir drücken eure Hand,
Wir erkennen euer Auge –
Aber zusammen hält uns nur noch der Abschied,
Der Abschied im Staub
Hält uns mit euch zusammen.

Völker der Erde Nelly Sachs

ihr, die ihr euch mit der Kraft der unbekannten
Gestirne umwickelt wie Garnrollen,
die ihr näht und wieder auftrennt das Genähte,
die ihr in die Sprachverwirrung steigt
wie in Bienenkörbe,
um im Süßen zu stechen
und gestochen zu werden –

Völker der Erde,
zerstört nicht das Weltall der Worte,
zerschneidet nicht mit den Messern des Hasses
den Laut, der mit dem Atem zugleich geboren wurde.
Völker der Erde,
O daß nicht Einer Tod meine, wenn er Leben sagt –
und nicht Einer Blut, wenn er Wiege spricht –

Völker der Erde,
lasset die Worte an ihrer Quelle,
denn sie sind es, die die Horizonte
in die wahren Himmel rücken können
und mit ihrer abgewandten Seite
wie eine Maske dahinter die Nacht gähnt
die Sterne gebären helfen –

 

Ihr Zuschauenden            Nelly Sachs

Unter deren Blicken getötet wurde.
Wie man auch einen Blick im Rücken fühlt,
So fühlt ihr an euerm Leibe
Die Blicke der Toten.

Wieviel brechende Augen werden euch ansehn
Wenn ihr aus den Verstecken ein Veilchen pflückt?
Wieviel flehend erhobene Hände
In dem märtyrerhaft geschlungenen Gezweige
Der alten Eichen?
Wieviel Erinnerung wächst im Blute
Der Abendsonne?

O die ungesungenen Wiegenlieder
In der Turteltaube Nachtruf –
Manch einer hätte Sterne herunterholen können,
Nun muß es der alte Brunnen für ihn tun!

Ihr Zuschauenden,
Die ihr keine Mörderhand erhobt,
Aber die ihr den Staub nicht von eurer Sehnsucht
Schütteltet,
Die ihr stehenbliebt, dort, wo er zu Licht
Verwandelt wird.

Die Prüfung des Lächlers Christa Reinig

für meine mutter,
die dem lächler das haupt gehalten hat

als ihm die luft wegblieb, hat er gelächelt
da hat sein feind ihm kühlung zugefächelt
er lächelte, als er zu eis gefror
der feind rückt ihm die bank ans ofenrohr

er lächelte auch, als man ihn bespuckte
und als er brei aus kuhmist schluckte
er lächelte, als man ihn fester schnürte
und er am hals die klinge spürte

doch als man ihm nach einem wuchtigen tritt
die lippen rundum von den zähnen schnitt
sah man ihn an, erst ratlos, dann erstarrt
wie er im lächeln unentwegt verharrt.  

 

Die kleinen Schritte gehn

JO Pcstum

In diesen Zeiten der
bösen Engel
einen Zorn bewahren
die Zähne zeigen den
Lullern der leeren Worte
widerstehn
den Parolen der Nutznießer
und die Sprache wiegen
auf der Goldwaage
einen Weinenden umarmen
eine Waffe zerbrechen
die Angst
teilen mit den Mutigen
die kleinen Schritte gehn
lachend
trotz allem
mit der Hoffnung auf die
Hoffnung
auf die Hoffnung

 

Versuch über den Frieden

H.E.Käufer

Frieden ist
wenn der Mensch
nicht mehr des Menschen
Wolf ist

Frieden ist
wenn die Meinung
des Andersdenkenden
eine Chance hat

Frieden ist
wenn den Kindern
bei dem Wort Feind
nichts mehr einfällt

Frieden ist
wenn der Fortschritt
endlich für den Menschen
da ist

Frieden ist
wenn für die Freiheit
nicht mehr gelitten
werden muß

Frieden ist,
wenn künftig
der Frieden nicht mehr
im Soll steht

 

Fremder

Reich mir deine Hand, du Fremder
ich zeige dir mein Heimatland.
Gemeinsam woll´n wir Wege gehen,
die dir noch fremd und unbekannt.

Alle Blumen, die hier blühen,
sollen blühen auch für dich;
und der Segen der Erde
reicht bestimmt für dich und mich.

Meine Heimat – deine Fremde
kann dir kein “Zuhause” sein.
Doch niemals sollst du sagen müssen:
“Sie reichten mir statt Brot den Stein.”

 

Requiem Anna Achmatova

 

Ich ließ mich nicht von meiner Heimat scheiden,
Floh in die Fremde nicht vor der Gefahr.
Ich blieb bei meinem Volke in seinem Leiden,
Blieb, wo mein Volk zu seinem Unglück war.
April 1957

Statt eines Vorwortes

In den schrecklichen Jahren des Justizterrors unter Jeshow habe
ich siebzehn Monate mit Schlangestehen in den Gefängnissen von
Leningrad verbracht. Auf irgendeine Weise “erkannte” mich ein-
mal jemand. Da erwachte die hinter mir stehende Frau mit blauen
Lippen, die meinen Namen natürlich niemals gehört hatte,
aus jener Erstarrung, die uns allen eigen war, und flüsterte mir ins Ohr
die Frage (dort sprachen alle im Flüsterton):
“Und sie können dies beschreiben?”
Und ich sagte:
“Ja.”
Da glitt etwas wie ein Lächeln über das, was einmal ihr Gesicht
gewesen war.

 

Das gute Gedächtnis

 (Nach einer Zelleninschrift in einem Gefängnis in Uruguay)

 

Ich werde nicht vergessen.
Ich werde die wenigen nicht vergessen
die ihre Haut an Mauersteinen wund rieben für uns.
Ich werde die Schergen nicht vergessen,
jeder Blick bleibt in meinem Gedächtnis, unverrückbar,
und jedes Schvveigen.
Ich werde nicht vergessen
daß wenige Hände sich rührten
und viele Hände sich nicht rührten.
Ich werde die Gleichgültigen nicht vergessen, keine ausgebliebene Geste,
kein ungesprochenes Wort.
Das Schweigen über das Unrecht
ist schlimmer als das Unrecht selbst.
Ich werde die Schweigenden nicht vergessen.
Ich werde kein Richter sein.
Ich werde mir kein Urteil anmaßen.
Aber ich werde nichts vergessen.
Vielleicht vergesse ich das Gesicht des Verhöroffiziers
nicht aber seine Uniform.
Ich werde die Befehlshaber nicht vergessen.
Und nicht die Ausführenden.
Und nicht das Publikum.
Ich werde kein Richter sein, ich werde nicht
anmaßend sein. Aber ich muß dazulernen jeden Tag.
Deshalb vergesse ich nicht.
Weil es sich noch einmal wiederholen hann.
Solange es sich wiederholen kam
verzeihe ich nicht.
Das Vergessen ist eine Erfindung der Schuldigen.
Das Verzeihen ist eine Erfindung der Mitschuldigen.
Das gute Gedächtnis ist unsere Sache und die
der Haut unserer Kinder.

 

 Uber ein deutsches Zitat

“Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Katholiken holten
habe ich nicht protestiert;
ich war ja kein Katholik.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr,
der protestieren konnte “

Als sie mich holten, gab es keinen mehr,
der protestieren konnte.

Martin Niemöller

 

Das war die Feststellung von Niemöller.
Er schrieb diese Worte als Pastor,
doch ich glaube gerne,
daß sich in ihnen keine Demagogie verbirgt,
sondern die gesunde Absicht,
am Bewußtsein und am Gedächtnis
seines Volkes zu rühren,
das nur selten den Mut aufbrachte
Widerstand zu leisten zu Zeiten
Adolfs, des Wahnsinnigen.
Ein halbes Jahrhundert ist vergangen,
und inzwischen passiert es nicht oft,
daß wir das Aufbegehren der Bürger vermissen,
wenn die Regierenden der jungen BRD
den Fehler begehen,
einem Teil des Volkes Unrecht anzutun. 

Man könnte meinen, daß Niemöller
sein Ziel erreicht hat.
Aber natürlich ist es nicht so.
Die Westdeutschen leben nicht auf dem Sprung
wachsam gegenüber den Anfängen.
bereit zu jeder Stunde
und für alle Zeit sich zu wehren
Wenn die Erben dieser Republik von der Geschichte hören,
die ihre Vorfahren auf Schlachtfeldern
und in den Konzentrationslagern schrieben, sagen sie
mit dieser indolenten Leichtigkeit, die
für sie so typisch ist:
“Zum Teufel mit Niemöller
was geht uns die Vergangenheit an”
Spätestens dann ist es an der Zeit
den Erfolg des Pastors zu bezweifeln
und uns zu fragen,
ob die Völker wirklich fähig sind
von der Vergangenheit zu lernen

 

Die Ignoranz

Wir haben nur
einen Feind: die Ignoranz.
Nur sie bestimmt, ob wir
zu Tätern oder Opfern werden.
Sie öffnet keinen dritten Weg.

Beseitigt die Ignoranz.
Auch wenn ihre Abwesenheit
schmerzhaft ist und unsere Leiden
keine Betäubung mehr finden:
beseitigt die Ignoranz.
Erst nach ihrem Tod
werden wir
weder Schlagende
noch Geschlagene sein.
Weder Täter noch Opfer.

 

Antworten

Die Flüchtlinge sind wie Antworten
die keiner verlangt hat.
Sie tragen Geschichten über die Grenzen
vielleicht erzählen sie
von den Folgen unseres Tuns
vielleicht von unserer Schweigsamkeit.
Unter dem Strich aber
handeln ihre Geschichten
immer von uns.
Es gibt tausend Gründe, die
Flüchtlinge aufzunehmen.
Vielleicht gehören wir morgen zu ihnen.
Vielleicht gehören wir zu den Verfolgern
Vielleicht versäumten wir es, uns rechtzeitig
gegen die Jäger zu wenden.
Vielleicht teilen wir nicht gern.
Vielleicht sind wir Rassisten.
Vielleicht kennen wir die Gesetze
der Gastfreundschaft nicht und
nicht die der Freiheit.
Vielleicht sind wir einfach nur dumm.

.

Die Flüchtlinge sind wie Antworten
die keiner verlangt hat.
Niemand aber ändert die Fragen
indem er die Antworten aussperrt.

Urs M. Fiechtner

 

Fußgängerzone

In einer Fußgängerzone
ruhig wie jeder andere Tag
das bekannte Summen der Einkaufsgänger
das gewohnte Kirchengeläut. 

Am Straßenrand die Frau
auf dem Boden, bettelnd
in türkischer Tracht
auf ihrem Schoße ein Kind.

Eine Hausfrau, plötzlich, schert aus der
Kolonne der Kaufenden aus, geht zu der Bettlerin
schlägt ihr die Handtasche ins Gesicht
brüllend, schleift an den Haaren sie
über das Pflaster und keilt mit den Füßen
nach dem schreienden Kind.

Da hatte eine Schwache endlich
eine noch Schwächere gefunden
und ihr den Zorn der langen Jahre
ins Gesicht gespuckt.

Ach würdet Ihr Unterlegenen doch
Eure hilflose, gestaltlose Wut
in kalte Vernunft verwandeln,
in zielstrebige, liebende Hoffnung
und in glühende, unruhige Geduld
und sie gegen die Stärkeren richten
nicht aber gegen die Schwächeren
die sich noch weniger wehren können als ihr
die aber Eure Geschwister sind
im Zorn der langen Jahre.

Urs M. Fiechtner

 

Noch immer sind die Verzweifelten

verantwortlich für die Verzweiflung.
Die Aufgebenden sind schuldig.
Ihre Mutlosigkeit bringt uns in Gefahr.

Liebenswert aber sind die Widerspenstigen.
Nicht immer sind ihre Handlungen klug.
Nicht immer stimme ich überein.
Aber selbst ihre Fehler sind würdig
und wie von einer
unendlichen Morgensonne geladen.

 

Der Uberwinder

Sie verhafteten ihn
sie knebelten ihn
sie verbanden ihm die Augen
sie fesselten ihn
sie mißhandelten ihn

und als der Wind sich drehte
ließ er sie holen
und schlug ihnen vor
an seiner Seite
eine neue Gesellschaft aufzubauen

auf dem Fundament
der Liebe.

 

Die Tür ist offen

Die Gelegenheit nutzen
die Tür ist offen
sich einlassen und umsehen
jeden Winkel durchsuchen
Verstecktes und Vergessenes herausholen
ansehen und begutachten bei Licht

Die Gelegenheit nutzen
die Tür ist offen
Gewesenes benennen
befreien das Haus
von Unrat und Mief
bereit sein zu lüften
Die Gelegenheit nutzen
die Tür ist offen
den Fuß in die Tür halten
und in Zukunft
nur noch hereinlassen
was auch bei Licht nicht »stinkt”

(Michael Hirschmeier)

 

Psalm 22 nach Ernesto Cardenal (1967)

Mein Gott, mein Gott – warum hast Du mich verlassen?
Ich bin zur Karikatur geworden,
das Volk verachtet mich.
Man spottet über mich in allen Zeitungen.
Panzerwagen umgeben mich,
Maschinengewehre zielen auf mich,
elektrisch geladener Stacheldraht schließt mich ein.
Jeden Tag werde ich aufgerufen,
man hat mir eine Nummer eingebrannt
und mich hinter Drahtverhauen fotografiert.
Meine Knochen kann man zählen wie auf einem Röntgenbild,
alle Papiere wurden mir weggenommen.
Nackt brachte man mich in die Gaskammer,
und man teilte meine Kleider und Schuhe unter sich.
Ich schreie nach Morphium, und niemand hört mich.
Ich schreie in den Fesseln der Zwangsjacke,
Im Irrenhaus schreie ich die ganze Nacht,
im Saal der unheilbar Kranken,
in der Seuchenabteilung und im Altersheim.
In der psychiatrischen Klinik ringe ich schweißgebadet mit dem Tod.
Ich ersticke mitten im Sauerstoffzelt.
Ich weine auf der Polizeistation,
im Hof des Zuchthauses,
in der Folterkammer
und im Waisenhaus.
Ich bin radioaktiv verseucht,
man meidet mich aus Furcht vor Infektion.
Aber ich werde meinen Brüdern von Dir erzählen.
Auf unseren Versammlungen werde ich Dich rühmen.
Inmitten eines großen Volkes werden meine Hymnen angestimmt.
Die Armen werden ein Festmahl halten.
Das Volk, das noch geboren wird,
unser Volk,
wird ein großes Fest feiern.

 

Friedensgebete:

 

Gott,
nichts bleibt dir verborgen.
Du siehst
meine Stärken und Schwächen,
meine Lieblosigkeit,
meine Sturheit und Hartherzigkeit,
mein Misstrauen und meine Zweifel
gegenüber den Menschen.
Gib du mir die Kraft
für den ersten Schritt
der Versöhnung.
Amen

 

Nie wieder Gewalt!
Nie wieder Krieg!
Nie wieder Terrorismus!
In Gottes Namen
mögen alle Religionen der Erde
Gerechtigkeit und Frieden,
Vergebung, Leben und Liebe bringen!

Papst Johannes Paul II.
Friedensgebet Assisi 2002

 

Gott, du Freund des Friedens,
dich bitte ich.
Ich will mit den Feinden reden.
Ich will die Gerechtigkeit leben.
Ich will den Weg der Gewaltlosigkeit gehen.
Ich will mich für die Opfer einsetzen.
Ich will den Tätern meine Meinung sagen.
Ich will nicht mehr so tun,
als ob ich alles könnte.
Ich will dich um deinen Frieden bitten.
Amen

aus „Pace: Beten für den Frieden“

 

Gebet für Gefolterte, Folternde und Verteidiger

Jesus Christus,
Du bist den Weg von Misshandlungen und Folter gegangen.
Hilf denen, die in die Hände von Folternden gefallen sind
und die vor Schmerzen schreien,
dass sie sich in dir wiedererkennen können.
Stärke du sie und wecke in ihnen die Hoffnung zu neuem Leben.

Du grenzenlos liebender Gott,
uns stockt der Atem, wenn wir daran denken,
dass wir auch für die Folternden beten sollen.
Du hast jedem Menschen eine unverlierbare Würde gegeben.
So hilf uns, dass es uns gelingt, eine schreckliche Tat abzulehnen,
ohne automatisch auch die Person, die sie beging, total zu verurteilen.

Wir hoffen immer noch, dass du die Augen der Folternden öffnen und ihre
Herzen wandeln kannst.
Lass uns nicht aufhören, mit unseren Briefen die Verantwortlichen,
die Folterungen befehlen oder dulden,
mit den Menschenrechten zu konfrontieren.
Am meisten befehlen wir dir die armen Kreaturen an,
die oft aus existentiellen Nöten heraus zu Folternden werden.
Du, Gott, du kannst den göttlichen Funken im Gewissen aller wieder entfachen,
dass in ihnen die Sehnsucht nach Menschlichkeit und Liebe
stärker wird als ihr Hängen an der Macht oder als ihre Angst.

Gott, du heilige Geisteskraft,
wir danken dir, dass du immer wieder Menschen rufst,
die sich beharrlich – manchmal sogar unter Lebensgefahr –
für Menschenrechte und mehr Gerechtigkeit einsetzen.
Stärke sie in ihrem Einsatz
und lass sie bei Rückschlägen nicht mutlos werden.
Lass uns alle, die wir uns oft so klein und ohnmächtig fühlen,
spüren, dass wir durch deinen Geist weltweit verbunden sind
und bestärke uns in der Hoffnung, dass wir gemeinsam
als Glieder am Leibe Christi
an deinem Reich bauen.

Amen

nach „Eine Hoffnung in tiefster Nacht“,
FIACAT-Kampagne 2001, S. 31-35

 

Gott, jeden Tag spüre ich deine Liebe.
Du sorgst für mich,
du lässt mich nicht allein.
Lass mich heute deine Liebe
weiterschenken an alle Menschen,
denen ich begegne.
Mach mich zu einem Quell der Freude
für Trauernde,
zu einer Brücke des Friedens
für Streitende,
zu einem Licht der Hoffnung
für Mutlose.
Herr, mach‘ mich zu einem Werkzeug
deiner Liebe.
Amen

Irene Burkart, Cham (ACAT-Mitglied)

 

Christus, deine Hände haben Verwundete und Kranke,
Blinde und Unreine geheilt.
Deine Hände haben Kinder und Geringe,
Leidende und Wegelagerer gesegnet.
Deine Hände haben beschädigte Leben und verengte Blicke, offene Wunden und gedemütigte Schwache geheilt.
Deine Hände haben in den Sand geschrieben, um nicht zu richten.
Deine Hände haben Danke gesagt für das Brot
und für das Fest.
Deine Hände haben das Brot gebrochen, um gemeinsam zu gedenken, um Gott mit dem Menschen zu verbinden.
In deine Hände legen wir unser Leben und unseren Weg.
In deine Hände legen wir unsere Liebe und unsere Nächsten. Amen

Irene Burkart, Cham (ACAT-Mitglied)

 

Unser Vater

Gott, du bist nicht an erster Stelle unser Richter,
sondern unser Vater.
Denn du hörst das Schreien und Singen
deiner unterdrückten Kinder.
Du bist im Himmel, wohin wir im Kampf um Gerechtigkeit
unseren Blick richten.
Geheiligt werde dein befreiendes Eingreifen gegen die,
die in deinem Namen die Menschen unterdrücken.
Es komme zu uns dein Reich eines gerechten Friedens.
Es geschehe die Befreiung durch dich – angefangen auf der Erde
bis hin zum Himmel.
Das tägliche Brot, das wir gemeinsam bereiten, gib du es uns
und lass es uns auch gemeinsam essen.
Vergib uns unseren Egoismus in dem Masse,
mit dem wir den kollektiven Egoismus bekämpfen.
Und führe uns nicht in Versuchung, die Menschen auszubeuten,
um Reichtum anzuhäufen,
sondern befreie uns von der Rache und vom Hass
gegen den Bösen, der unterdrückt und erdrückt.
Amen

Quelle unbekannt

 

Vater unser aus Nicaragua

Dein Reich komme.
Bald möge es kommen
zu den Hungrigen,
zu den Weinenden,
zu denen, die sich nach deiner
Gerechtigkeit sehnen;
zu denen, die schon seit
Jahrhunderten auf ein
menschenwürdiges Leben warten.

Gib uns Geduld, den Weg zu ebnen,
auf dem dein Reich
zu uns kommt.
Gib uns Hoffnung, damit wir
nicht müde werden, es zu
verkünden und uns
einzusetzen, trotz so vieler
Konflikte, Bedrohungen und
Unzulänglichkeiten.
Gib uns einen klaren Blick,
um zu erkennen, auf welchem
Weg dein Reich zu uns kommt.

aus „Gebete, Fürbitten, Psalmen“
(ACAT-Schweiz)

  

Das „Unser Vater“ (kommentiert)

Unser Vater und Vater all derer,
die dich suchen oder auch nicht suchen,
welche du alle mit unaussprechlicher Liebe umgibst,

unser Vater im Himmel und auf Erden,
wo wir lachen und weinen,
leben und sterben,

dein Name werde geheiligt
im Lachen und Weinen von Menschen,
in der täglichen Arbeit
und in der Feier unseres Lebens,
im Kampf um Gerechtigkeit
und in der Freiheit, die du uns gibst,
damit wir sie auch einander gewähren.

Dein Reich komme
auch dahin, wo Menschen gefangen sind und geschändet werden,
wo sie weinen und schreien –
und in unsere Herzen, damit sie sich ändern
und wir uns aufmachen, die Wege freizulegen,
damit alle Menschen menschenwürdig leben können.

Dein Wille geschehe
hin und wieder auch durch uns.

Wie im Himmel so auf Erden,
wo wir uns oft fürchten, zu sagen und zu tun, was dein Wille ist,
nämlich uns in konsequenter Liebe
für Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen.

Unser tägliches Brot gib uns heute
und auch allen anderen
die Hunger haben.
Gib uns Brot zum Teilen.

Und vergib uns unsere Schuld,
unsere Ichsucht und unsere Lieblosigkeiten.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern,
was uns so schwerfällt,
ja – unmöglich ist, ohne dein Vergeben.

Und führe uns nicht in Versuchung,
besser zu sein und mehr haben zu wollen als andere,
oder den Nachbarn um Rosen zu beneiden,
die in seinem Garten blühen,
während Sonnenblumen hinterm Haus
auf unserem eigenen Kompost wachsen.

Sondern erlöse uns von dem Bösen
und lass uns aus deiner Zuwendung leben.

Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen

Quelle unbekannt


Fürbitten

Ich lege auf den Altar diesen Stock, als Symbol der Demütigung, der Unterwerfung und Knechtung.
Herr, wir wissen inzwischen, dass alle Gewalt nur neue herausfordert und in einen Teufelskreis führt.
Lehre uns deine Art mit Menschen umzugehen. du hast damals die Schläge der Folterknechte hingenommen, doch stelltest du sie auch zur Rede.

Ich lege auf diesen Altar den Stacheldraht, Symbol der Unfreiheit und Gefangenschaft.
Herr, ohne Freiheit ist kein richtiges Leben möglich. du hast die Freiheit der Menschen sehr ernst genommen. Niemals hast du jemanden zu etwas gezwungen.
Gib, dass wir uns wehren gegen alles, was krankmachend einengt, was Menschen in ihrer Entfaltung behindert. Besonders aber lass uns eintreten für schuldlos Gefangene, damit sie frei werden.

Ich lege auf den Altar diesen Stein, ein Symbol für Härte.
Herr, hart wie Stein können unsere Herzen sein. Mauern richten wir auf gegen alles, was uns Angst macht: Gegen Andersdenkende, gegen Fremde. Mauern, die uns abschirmen vor der Armut, vor Leid und Tod.
Herr, schenke uns ein mitleidiges Herz beim Anblick jeglicher Not.
Lass uns tun, was du getan hast: Heilen, trösten, aufklären, befreien und versöhnen.
Am Ende aber hast du dich selbst verschenkt, damit auch wir diesen Weg gehen können.

Ich stelle auf den Altar diesen Korb mit Brot.  – Brot ist ein Symbol des Lebens.
Beim gemeinsamen Essen, beim Teilen und Austeilen entsteht Gemeinschaft.
Herr, mach uns fähig zur Gemeinschaft, zur Solidarität.
Lass uns das Teilen lernen. Lass uns Brot werden für Menschen, die es dringend brauchen. – Du hast es uns vorgelebt, dass im Verschenken Heil geschieht.

aus: „Bausteine für ACAT-Gottesdienste“

 

Fürbitten mit Symbolen

Ich lege auf den Altar diesen Stock, als Symbol der Demütigung, der Unterwerfung und Knechtung.
Herr, wir wissen inzwischen, dass alle Gewalt nur neue herausfordert und in einen Teufelskreis führt.
Lehre uns deine Art mit Menschen umzugehen. du hast damals die Schläge der Folterknechte hingenommen, doch stelltest du sie auch zur Rede.

Ich lege auf diesen Altar den Stacheldraht, Symbol der Unfreiheit und Gefangenschaft.
Herr, ohne Freiheit ist kein richtiges Leben möglich. du hast die Freiheit der Menschen sehr ernst genommen. Niemals hast du jemanden zu etwas gezwungen.
Gib, dass wir uns wehren gegen alles, was krankmachend einengt, was Menschen in ihrer Entfaltung behindert. Besonders aber lass uns eintreten für schuldlos Gefangene, damit sie frei werden.

Ich lege auf den Altar diesen Stein, ein Symbol für Härte.
Herr, hart wie Stein können unsere Herzen sein. Mauern richten wir auf gegen alles, was uns Angst macht: Gegen Andersdenkende, gegen Fremde. Mauern, die uns abschirmen vor der Armut, vor Leid und Tod.
Herr, schenke uns ein mitleidiges Herz beim Anblick jeglicher Not.
Lass uns tun, was du getan hast: Heilen, trösten, aufklären, befreien und versöhnen.
Am Ende aber hast du dich selbst verschenkt, damit auch wir diesen Weg gehen können.

Ich stelle auf den Altar diesen Korb mit Brot.  – Brot ist ein Symbol des Lebens.
Beim gemeinsamen Essen, beim Teilen und Austeilen entsteht Gemeinschaft.
Herr, mach uns fähig zur Gemeinschaft, zur Solidarität.
Lass uns das Teilen lernen. Lass uns Brot werden für Menschen, die es dringend brauchen. – Du hast es uns vorgelebt, dass im Verschenken Heil geschieht.

aus: „Bausteine für ACAT-Gottesdienste“

 

Gebet zum Jahrestag der Menschenrechte

Herr, unser Gott,
heute beten wir für Hunderttausende
von Menschen,
die ihr Leben in Gefängnissen, Arbeitslagern, psychiatrischen Kliniken oder Internierungslagern zubringen müssen.
Sie werden wegen ihrer politischen Überzeugung, wegen ihres Glaubens oder ihrer Rasse festgehalten und oft grausam gefoltert.
Herr, wir bitten dich, diesen Gefangenen in ihrer Not beizustehen.
Wir bitten dich auch um Linderung der Not,
die meist bei den Familienangehörigen eingetreten ist.
Gott, hilf, dass wir lernen, geschwisterlicher miteinander umzugehen
und auch in Andersdenkenden
Menschen zu sehen.
Hilf, dass noch mehr Menschen
die Initiative zur Hilfe ergreifen.
Gib auch, dass die von fast allen Nationen befürwortete Deklaration der Menschenrechte wirklich überall eingehalten wird.
Wir bitten dich für die zu Unrecht Gefangenen
in der ganzen Welt.
Amen

aus einer Kassette von AI um 2000

Veillées

Papst Franziskus verurteilt eindeutig die Todesstrafe

Papst Franziskus verurteilt eindeutig die Todesstrafe

Nachdem sie viele Jahre daran gearbeitet hat, eine klare und eindeutige Ablehnung der Todesstrafe seitens der katholischen Kirche zu erhalten, begrüßt die ACAT die Erklärung des Papstes zu diesem Thema. Dieser Artikel wurde im Luxemburger Wort (Samstag und Sonntag,...

mehr lesen

Kontakt - ACAT Luxembourg

T +325 44 743 558

Unser Büro ist besetzt: 
Mittwoch und Freitag 
von 9.30 bis 12 Uhr 
außerhalb der Schulferien.

Auch nach Vereinbarung

contact@acat.lu

Adresse:
5, av Marie-Thérèse
L-2132 Luxemburg

Folgen Sie uns auf Facebook

©2017 ACAT Luxembourg

Bankverbindung

IBAN LU77 1111 0211 9347 0000
Die ACAT ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spenden sind steuerlich absetzbar. Bitte geben Sie den Hinweis "Spende" in der Kommunikation an.

Schreiben Sie uns