Friedensnobelpreis 2018: ein starkes Zeichen

Friedensnobelpreis 2018
Ein starkes Zeichen für die Verteidigung der Frauen und gegen Vergewaltigung als Kriegswaffe

Am 5.Oktober wurden der Friedensnobelpreis an zwei starke Persönlichkeiten überreich, die symbolisch sind für den Kampf der Rechte der Frauen in Zeiten des Krieges und gegen Vergewaltigung als Kriegswaffe: : Denis Mukwege (63 Jahre) und Nadia Murad (25 Jahre), “für ihren Einsatz dem Gebrauch von sexueller Gewalt als Kriegswaffe ein Ende zu bereiten“.

Denis Mukwege, der bekannte kongolesische Gynäkologe widmet seit Jahren seine Arbeit der Widerherstellung der Körper von sexuell misshandelten Frauen. Er denunziert den massiven Gebrauch der Vergewaltigung als Kriegswaffe in seiner Region Süd-Kivu und anderswo. Trotz Drohungen für sein Leben, verschanzt in seiner Klinik von Pazi in Bukavu hat er niemals aufgehört, missbrauchten Frauen zu helfen sich zu rekonstruieren und sich Gehör zu verschaffen Bis heute wurden in seiner Klinik 50 000 Frauen aufgenommen und behandelt. Der Friedensnobelpreis ebenso wie der 2014 verliehene Sakharov-Preis, sind eine außerordentliche Anerkennung und ein großes Echo für seinen Einsatz. In einer kurzen Pressemitteilung aus seiner Klinik, widmet Denis Mukwege seinen Nobelpreis « den Frauen, hingemordet in Konflikten und mit täglicher Gewalt konfrontiert ». Er erklärt sich geehrt, diesen Preis mit Yézidie Nadia Murad zu teilen, mit welcher er den Kampf teilt.

Nadia Murad hat diesen Kampf mit ihrem Körper getragen. Opfer und sexuelle Sklavin des IS im Irak, besass sie den Mut nach ihrer Flucht Zeugnis ihrer Misshandlungen zu geben. Unerschrocken die Demütigung und Schändung ihrer eigenen Gemeinde aufzeigend , machte sie einen Aufruf zum Schutz der religiösen Minderheit der Jesiden, Ziel des Islamischen Staates, der diese als häretisch bezeichnete, und zur Verteidigung der Frauen, die als sexuelle Sklavinnen gebraucht worden waren.

Nadia Murad hat « den außerordentlichen Mut der Welt von ihrem eigenen Leidensweg zu berichten und im Namen aller Opfer zu sprechen.», unterstrich die Präsidentin des Nobel Ausschusses. Die junge Irakerin, telefonisch benachrichtigt, unterstrich, dass dieser Preis von großer Bedeutung sei, „nicht nur für mich, sondern für alle Frauen im Irak und auf der ganzen Welt“.
Sie ist heute Botschafterin der UNO für die Würde der Opfer von Menschenhandel. Für ihren Einsatz erhielt sie 2016 den Sakharov Preis.

ACAT freut sich über die Zuteilung dieses Preises , der den außerordentlichen Mut der Menschenrechts VerteidigerInnen im Allgemeinen belohnt und im Besonderen derer, die sich erheben , um die entsetzliche Benutzung weiblicher Körper als Kriegsfeld anzuzeigen. Wir hoffen, dass diese Geste die Aufmerksamkeit der ganzen Welt erregt und mit reichlicher Verspätung eine starke Handlung der internationalen Gemeinschaft auslöst.

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En février 2018, le Bénin abolissait définitivement la peine de mort. À cette occasion, le Président du Bénin a commué en réclusion à vie les peines des 14 condamnés à mort encore en détention. Ces prisonniers avaient passé plus de 20 ans dans les couloirs de la mort, vivant dans une seule cellule aux dimensions exiguës, dans des conditions inhumaines, dégradantes et dangereuses pour leur santé physique et psychique.

Pendant des années, des groupes de la société civile, dont l’ACAT Bénin et Amnesty International, étaient intervenus en faveur de ces 14 condamnés et avaient mené des actions en vue de l’abolition effective de la peine de mort au Bénin. En 2019, une délégation sud-africaine et luxembourgeoise de l’Institute for Healing of Memories a pu leur rendre visite dans leur lieu de détention, la prison civile d’Akpro-Missérété, à 40 kilomètres de Cotonou.
Parmi ces prisonniers se trouvait Yaovi Azonhito. En janvier 2022, grâcié par le Président de la République, il a retrouvé la liberté. Aujourd’hui, il vit dans une grande précarité. Depuis sa libération, il est engagé aux côtés de l’ACAT Bénin dans la lutte pour les droits humains. Avant sa venue au Luxembourg, il participera comme témoin au 8e Congrès mondial contre la peine de mort, qui se déroulera à Berlin du 15 au 18 novembre. Il s’y rendra avec Pascal ZOHOUN, président de l’ACAT Bénin, qui l’accompagnera également au Luxembourg.

Par cette manifestation, à laquelle participera également un intervenant d’Amnesty International Luxembourg, les organisateurs souhaitent, d’une part, célébrer les progrès réalisés ces dernières années dans la lutte contre la peine de mort, tels que l’abolition de celle-ci au Bénin ; et, d’autre part, souligner le travail qu’il reste à faire et appeler à une mobilisation pour éradiquer cette sanction cruelle et inhumaine à travers le monde.

Lors de la soirée du 22 novembre, des interludes musicaux seront assurés par le violoniste Vincent SOUBEYRAN.