Institut for healing of memories

Aufruf zur Unterstützung des „Institut for Healing of Memories“

von Pater Michael Lapsley SSM, Direktor
und Frau Delene Mark, Vorsitzende des Kuratoriums

Dezember 2017

Bei dem „Institute for Healing of Memories“ handelt es sich um eine weltweit tätige nichtstaatliche Organisation, die sich dem Heilen traumatischer Erinnerungen verschrieben hat.
Unser Fortbestehen und unsere erfolgreiche Tätigkeit hängen von Ihrer Hilfe ab.

2018 wird ein Meilenstein in der Geschichte des Instituts sein: Es feiert sein 20jähriges Bestehen.
Wir sind dankbar, dass wir dazu beitragen konnten, das Leben der Menschen in Südafrika und anderen Ländern der Welt zu verändern. Nach unserer Überzeugung ist die Menschheit reif für das Heilen traumatischer Erinnerungen, und für uns ist dies lediglich der Beginn unserer Tätigkeit.

Ohne die immense Großzügigkeit unserer Partner und von Menschen, die durch ihre materielle Unterstützung ebenso wie durch ihre Liebe und Gebete diesen Weg mit uns gegangen sind, auf dem wir Tausende in ihrem Heilungsprozess begleitet haben, hätten wir diese zwanzig Jahre nicht überstanden.

In Südafrika erleben wir immer wieder, dass sich Traumata über Generationen hinweg erhalten und unverheilte Wunden der Vergangenheit immer noch die Gegenwart vergiften.

Ziel unseres Programms sind das Heilen alter Wunden und die nationale Aussöhnung. In der Praxis bedeutet dies, das wir unter anderen mit Häftlingen, AIDS-Infizierten und -Betroffenen, Frauen, Betreuern und konfessionsübergreifenden Gruppen in Workshops und Gruppengesprächen arbeiten.

Im Rahmen unseres Projekts “Restoring Humanity” bringen wir junge Menschen im Alter zwischen 14 und 20 über kulturelle, sprachliche, wirtschaftliche und räumliche Grenzen hinweg dazu, sich in einen Heilungs- und Lernprozess einzubringen. Zu den Workshop-Themen gehören neben dem Besuch von Gedächtnisstätten Identitätsbildung, Rassismus, das Ausmaß von Gewalt sowie ein Programm mit dem Titel “Gott hat viele Namen”.

Wir bauen unsere Tätigkeit in den Vereinigten Staaten, in Europa und in Sri Lanka aus und erhalten Einladungen aus anderen Teilen der Welt.

 

Überall zeigt unsere Arbeit Wirkung, doch steht uns in unserem Mutterland Südafrika 2018 eine finanzielle Krise bevor.
Dies liegt vor allem daran, dass die Verträge mit dreien unserer Partner auslaufen, da sie sich auf andere Bereiche konzentrieren werden. Wir haben viele Versuche eingeleitet, in Südafrika andere Finanzierungsquellen zu erschließen, und hoffen auf positive Ergebnisse, die jedoch noch ausstehen.

So viele Menschen haben uns mitgeteilt, dass das Heilen ihrer Traumata für sie ein umwälzendes, gänzlich lebensveränderndes Erlebnis bedeutete.
Wir wünschten uns, dass all jene, die in ihrem Leben durch unsere Tätigkeit in irgendeiner Weise berührt wurden, zu einer Art – im Idealfall regelmäßiger – Dankesspende bereit wären.

Um unsere Arbeit 2018 wirksam fortsetzen zu können, benötigen wir etwa 1,7 Millionen Rand (gut 100 000 Euro).
Uns ist bewusst, dass die Spendenfähigkeit unserer Freunde stark schwanken wird – möglicherweise zwischen 1 Euro monatlich und 60 000 Euro pro Jahr.
Mit einzelnen Unterstützern sowie alten und neuen Partnern möchten wir ein festes Netz von Finanzierern aufbauen, das eine dauerhafte und solide Grundlage des Instituts gewährleistet. Wir sind überzeugt, dass es uns mit Ihrer Hilfe gelingen wird, dieses Ziel zu erreichen und damit den Fortbestand des Instituts zu garantieren.

Sie können das Institut wie folgt durch Spenden unterstützen:

– Online-Spende
auf unserer Webseite unter

– Banküberweisung
In Europa können Sie Ihre Spende, unter der Mitteilung “SPECIAL APPEAL”, auf das folgenden Konto unserer “Healing of Memories Support Group” in Luxemburg überweisen:
Kontoinhaber: Healing of Memories – ACAT
Konto-Nr. (IBAN): LU02 0019 4955 4541 4000
BIC-Code: BCEELULL

– Bitte erwägen Sie ggf. auch, das Institut in Ihrem Testament zu berücksichtigen.

 

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung.

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En février 2018, le Bénin abolissait définitivement la peine de mort. À cette occasion, le Président du Bénin a commué en réclusion à vie les peines des 14 condamnés à mort encore en détention. Ces prisonniers avaient passé plus de 20 ans dans les couloirs de la mort, vivant dans une seule cellule aux dimensions exiguës, dans des conditions inhumaines, dégradantes et dangereuses pour leur santé physique et psychique.

Pendant des années, des groupes de la société civile, dont l’ACAT Bénin et Amnesty International, étaient intervenus en faveur de ces 14 condamnés et avaient mené des actions en vue de l’abolition effective de la peine de mort au Bénin. En 2019, une délégation sud-africaine et luxembourgeoise de l’Institute for Healing of Memories a pu leur rendre visite dans leur lieu de détention, la prison civile d’Akpro-Missérété, à 40 kilomètres de Cotonou.
Parmi ces prisonniers se trouvait Yaovi Azonhito. En janvier 2022, grâcié par le Président de la République, il a retrouvé la liberté. Aujourd’hui, il vit dans une grande précarité. Depuis sa libération, il est engagé aux côtés de l’ACAT Bénin dans la lutte pour les droits humains. Avant sa venue au Luxembourg, il participera comme témoin au 8e Congrès mondial contre la peine de mort, qui se déroulera à Berlin du 15 au 18 novembre. Il s’y rendra avec Pascal ZOHOUN, président de l’ACAT Bénin, qui l’accompagnera également au Luxembourg.

Par cette manifestation, à laquelle participera également un intervenant d’Amnesty International Luxembourg, les organisateurs souhaitent, d’une part, célébrer les progrès réalisés ces dernières années dans la lutte contre la peine de mort, tels que l’abolition de celle-ci au Bénin ; et, d’autre part, souligner le travail qu’il reste à faire et appeler à une mobilisation pour éradiquer cette sanction cruelle et inhumaine à travers le monde.

Lors de la soirée du 22 novembre, des interludes musicaux seront assurés par le violoniste Vincent SOUBEYRAN.